JETZT ist immer die beste Zeit für eine E-Mail


Zerbrich Dir nicht zu sehr den Kopf darüber, welcher Wochentag ideal oder welche Tageszeit die beste für eine E-Mail ist. Ignoriere lieber die Statistiken denn Fakt ist, dass du keine Antworten erhältst, wenn du keine E-Mail schreibst ;-)


Montagvormittag ist statistisch aber immer noch der beste Zeitpunkt für eine E-Mail (25% höhere Antwortrate als durchschnittlich). Warum und wieso ist natürlich spekulativ aber eine Begründung könnte sein, dass die Leute zum Wochenanfang noch mehr Zeit, Energie und Motivation aufbringen ihren Posteingang aufzuräumen. Und ja, Wochenenden sind schlecht.


Absendergeschlecht spielt keine Rolle


Obwohl die Antwortraten bei weiblichen Absendern statistisch gesehen höher sind, liegt der absolute Unterschied bei nahe 0. Interessant ist jedoch, dass Frauen 13 % häufiger auf eine Verkaufs-E-Mail antworten (nicht abgebildet).



Fazit: Lass dich nicht zu sehr von den Statistiken leiten und fang an aktiv zu werden.


Was Ihr in in dieser Serie lernt: 33 sofort anwendbare Tipps für die Optimierung eurer Sales-E-Mails und Antworten auf Fragen wie:


  • Wie viel Kontakte sind sinnvoll und in welchem Zeitraum?

  • Was ist die ideale Anzahl an Wörtern in einer Betreffzeile?

  • Solltest du Aufzählungszeichen in einer E-Mail nutzen?

  • Welche Formulierungen führen zu den meisten Antworten?


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Aktualisiert: 1. Apr 2020


Schnelle Interaktion mit Inbound-Leads


Nur etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen halten sich an eine bewährte Praxis beim schnellen Weiterverfolgen von Leads. 58% der "Cloud 100 Unternehmen" antworten auf Demo- oder Kontaktanfragen innerhalb von einer Stunde.




Das schnelle Versenden einer automatisierten ersten E-Mail mit einer persönlichen Signatur (der Empfänger merkt bestenfalls nicht, dass diese E-Mail automatisiert versendet wurde) gewährleistet eine zügige, persönliche Interaktion und steigert die Erfolgschancen der erfolgreichen Kontaktaufnahme (siehe auch mein Artikel zur Verteilung von Leads an Vertriebsmitarbeiter, explizit der Part über die Wichtigkeit der Geschwindigkeit). Es lohnt sich daher einen detaillierten Prozess aufzusetzen, wie eingehende Leads richtig verteilt und beantwortet werden.


Folgend ein Beispiel, wie eine automatisierte Inbound-Antwort prozessual aussehen könnte:



Nach dem der Inbound-Lead einer Kadenz zugeordnet wurden ist wird automatisch eine personalisierte E-Mail versendet. Auch wenn die E-Mail automatisiert versendet wird, sollte sie mit dem Absender und der Signatur von dem zugeordneten Vertriebsmitarbeiter individualisiert sein. Dieser Mitarbeiter erhält auch die Antwort des Leads und steuert alle weiteren Schritte (automatisiert oder manuell).


Aber natürlich senden wir nicht nur eine erste E-Mail und hoffen auf eine Antwort. Der entsprechende Vertriebsmitarbeiter wird eine Serie von weiteren Kontaktaufnahme-Versuchen starten (siehe Tipp #3), um sich die Antwort seines Interessenten zu verdienen. So könnten die ersten vier Tage nach der Inbound Kontaktanfrage aussehen:


a=automatisiert / b= vormittags / c=nachmittags


Fazit: Bei Inbound-Leads schnell reagieren und mit guten Tools (z.B. Hubspot oder SalesLoft) für einen maximalen Grad an Automatisierung sowie Personalisierung bei E-Mails sorgen. Ergänzend immer den persönlichen Kontakt via Telefon suchen.


Was Ihr in in dieser Serie lernt: 33 sofort anwendbare Tipps für die Optimierung eurer Sales-E-Mails und Antworten auf Fragen wie:


  • Wie viel Kontakte sind sinnvoll und in welchem Zeitraum?

  • Was ist die ideale Anzahl an Wörtern in einer Betreffzeile?

  • Solltest du Aufzählungszeichen in einer E-Mail nutzen?

  • Welche Formulierungen führen zu den meisten Antworten?


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Doppelter Kontaktaufnahme-Versuch an Tag 1


Am Tag 1 deiner Outbound-Aktivität an einem neuen Account ist es entscheidend, wie du deinen ersten Kontaktaufnahme-Versuch durchführst. 80% der TOP 100 Kadenzen starten mit einem Griff zum "Telefonhörer", gefolgt von einer E-Mail. (Ergebnis aus einer Stichproben-Studie aus 3,4 Millionen Kadenzen).


Bei deinem Telefonat oder deiner Voice-Mail könntest du zum Beispiel sagen: " [...]Hey, ich werde Ihnen eine E-Mail über XYZ schicken". Dann kannst du deinen Interessenten anweisen per E-Mail zu antworten, anstatt zurückzurufen. Es ist viel wahrscheinlicher, dass dieser auf eine E-Mail antwortet, als dich zurückzurufen.


Praktische Umsetzung

Folgend zu sehen ist eine beispielhafte Outbound-Kadenz von SalesLoft (Software as a Service Unternehmen)



  • Insgesamt 15 Kontaktaufnahme-Versuche

  • Doppelter Versuch an Tag 1: Telefonat bzw. Voicemail (VM), gefolgt von einer E-Mail

  • Zwei Anruf-Versuche an Tag 2, jeweils am Vormittag (AM Dial) und Nachmittag (PM Dial)

  • Ab und zu Luft zum Atmen lassen (siehe Tipp #2)

  • Zusammengefasst wurden acht Anruf-Versuche getätigt, fünf E-Mails versendet und zwei Social-Media Aktivitäten (z.B. auf XING oder LinkedIN) durchgeführt.


Wenn auch am Ende des 16. Tages keine Reaktion erfolgt ist greift eine Automatisierungsregel, die diesen speziellen Kontakt in eine vom Marketing gesteuerte Nurturing-Kampagne transferiert. Dieser Kontakt erhält dann einmal pro Monat eine Marketing E-Mail.


Was Ihr in in dieser Serie lernt: 33 sofort anwendbare Tipps für die Optimierung eurer Sales-E-Mails und Antworten auf Fragen wie:


  • Wie viel Kontakte sind sinnvoll und in welchem Zeitraum?

  • Was ist die ideale Anzahl an Wörtern in einer Betreffzeile?

  • Solltest du Aufzählungszeichen in einer E-Mail nutzen?

  • Welche Formulierungen führen zu den meisten Antworten?


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